MITNETZ STROM migrierte und erfasst technische und geographische Netzinformationen mit GIS-Plattform

MITNETZ STROM implementierte eine GIS-Plattform, um die technischen und geographischen Informationen zu den Netzbetriebsmitteln migrieren bzw. neu erfassen und die Kopplung zum kaufmännisch führenden System vornehmen zu können.

MITNETZ STROM bietet smartes Versorgungsnetz

Die Herausforderung

Die Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH – MITNETZ STROM betreut als regionaler Verteilnetzbetreiber ein Stromnetz mit einer Länge von über 74.000 km auf einer Fläche von ca. 28.000 km² in den Bundesländern Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Im Zuge der stufenweisen Unternehmensentwicklung aus vier kleineren regionalen Energieversorgungsunternehmen wurde entschieden, ein einheitliches Geographisches Informationssystem (GIS) einzuführen und dies zum zentralen Baustein der technischen IT-Landschaft zu entwickeln. Die prozessübergreifende Schaffung einer homogenen Datenbasis hatte dabei oberste Priorität. Ziel war es, eine wesentliche Grundlage für effizientes Asset Management und Asset Service zur Verfügung zu haben.


Die Lösung

Intergraph G/Technology und die darauf aufbauende Fachlösung Intergraph G!NIUS Strom von Hexagon Safety & Infrastructure wurden als einheitliches GIS eingeführt. Die technischen und geographischen Informationen zu den Betriebsmitteln des Hoch-, Mittel- und Niederspannungsnetzes samt topographischer Basisdaten wurden migriert bzw. zeitlich parallel neu erfasst. Das Datenmodell zur Abbildung der Graphik- und Sachdaten aller Netzobjekte wurde im GIS entwickelt und es erfolgte die Kopplung zum kaufmännisch führenden System SAP.

Die Investition in ein zukunftsfähiges GIS hat sich für MITNETZ STROM bereits jetzt ausgezahlt. Die Sicherung der Investition ist IT-strategisch und fachlich eine wichtige Aufgabe. MITNETZ STROM hat u.a. ein Performance-Monitoring und Ausfallsysteme etabliert. Durch regelmäßige Wartungsarbeiten wird die Datenintegrität sichergestellt. Die fachlichen und prozessualen Anforderungen zur Systementwicklung werden in einem Funktionalatlas bewertet und priorisiert.

Durch die führende Mitarbeit in Nutzergremien wird die gemeinsame System-Weiterentwicklung mit Hexagon und mit anderen Nutzern vorangetrieben. Durch diese Maßnahmen lässt sich auch künftig eine anforderungskonforme GIS-Infrastruktur bereitstellen.


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