Bayernwerk AG nutzt ein raumbezogenes Netzinformationssystem zur Migration und Konsolidierung von Netzdaten und zur Erstellung eines einheitlichen Netzwerkmodells

Angesichts der Herausforderung, Netzwerkdaten aus sechs veralteten Systemen zu migrieren und zu konsolidieren, implementierte die Bayernwerk AG eine NIS-Lösung. So konnte eine Verbesserung der Datenqualität und die Konvertierung aller Daten in das Vektor-Format umgesetzt und ein einheitliches Netzwerkmodell geschaffen werden. Das unternehmensweite raumbezogene NIS verbessert den Datenzugriff, das Anlagenmanagement und die Entscheidungsfindung, senkt die Betriebskosten und unterstützt bei der Integration erneuerbarer Energien.



Die Herausforderung

Die aus der Fusion von fünf regionalen Versorgungsunternehmen hervorgegangene Bayernwerk AG stand vor der Herausforderung, ein Stromnetz von 154.000 km, ein Erdgasnetz von 5.800 km und ein Straßenbeleuchtungsnetz von 35.000 km Länge effizient zu verwalten.

Für einen standardisierten Zugriff auf die Netzinformationen zu ermöglichen, musste die Daten aus sechs veralteten Systemen nahtlos migriert und konsolidiert werden. Um diese Datenmengen wertschöpfend zu verwalten, war die Implementierung einer zentralen Datenbank samt eines einheitlichen Netzwerkmodells unerlässlich. Die Bayernwerk AG wollte zudem die Netzwerkdaten qualitativ verbessern und in das Vektor-Format überführen.


Die Lösung

Die Bayernwerk AG vertraute bei der Implementierung der raumbezogenen Lösung zur Verwaltung ihrer Infrastrukturanlagen auf Hexagons Safety & Infrastructure Division. Seit der erfolgreichen Umsetzung des GIS- und Datenmigrationsprojektes verfügt die Bayernwerk AG nun über ein leistungsstarkes EVU-GIS (NIS - Netzinformationssystem) mit einer offenen Systemarchitektur auf der Grundlage von Hexagons G/Technology inklusive der vorkonfigurierten G!NIUS-Lösungen von Hexagon. Heute nutzen das System 1.400 Mitarbeiter – unter anderem in den 19 Netzcentern in Bayern, um Netzinformationen abzurufen und Netzdaten zu aktualisieren.

Die Hexagon-Lösungen sind heute zentrale Systeme des Versorgungsunternehmens und dienen der technischen Prozessunterstützung in den Bereichen Netzdokumentation, Netzplanung, Bau, Netzberechnung, Netzverfolgung, Betriebsführung und Instandhaltung, Einspeisemanagement, Dienstbarkeiten und Beauskunftung. So lassen sich der unternehmensweite Datenzugriff und die Entscheidungsunterstützung verbessern sowie Betriebskosten senken. Die Hexagon-Lösungen helfen Bayernwerk auch bei der Integration der erneuerbaren Energien. Das Versorgungsgebiet des Unternehmens enthält mehr installierte Photovoltaik-Kapazität als die gesamten USA.



Weitere relevante Informationen


Wir haben wenig Störungen. Unsere Systeme arbeiten, und ein zentrales System, das wir nutzen, ist das Netzinformationssystem.
- Dr. Egon Leo Westphal Vorstand Bayernwerk AG